Mittels EMG-Elektroden werden die
willkürlichen und schwachen motorischen Impulse abgeleitet,
verstärkt und für den Patienten sichtbar und hörbar
gemacht. Bei Erreichen der individuell einstellbaren Triggerschwelle
(=Trainingsziel) wird die zuvor eingestellte Elektrostimulation
ausgelöst und mittels Stimulationselektroden an der betroffenen
Muskelgruppe appliziert.
Mögliche Anwendungsgebiete:
- apoplektischer Insult (Apoplex)
- Multiple Sklerose (MS)
- Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
- Hirntumor
- frühkindlicher Hirnschaden (ICP - Infantile Cerebralparese)
Therapieansätze:
- Stärkung der Bewegungsrepräsentation
und funktionelle Reorganisation des Gehirns durch sich stetig
wiederholende Übungen (im Sinne des repetetiven Trainings)
- gebrauchsabhängige Plastizität
- sensomotorische Kopplung: Zeitliche Kopplung von
Einleitung, Durchführung und somit Wahrnehmung einer Bewegung
- Reduzierung der spastischen Muskulatur und Steigerung
des Tonus der paretischen Muskulatur
Weiteres entnehmen Sie bitte der Fachbroschüre,
die Sie als PDF-File aufrufen können (siehe Downloads).
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