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Elektrostimulationstherapie |
Die Funktionelle Elektrostimulation (FES) hat sich mit den Jahren gewissermaßen zum Referenzstandard für die konservative Behandlung vieler Inkontinenzarten entwickelt. Grundsätzlich wird dabei die geschwächte Beckenbodenmuskulatur mittels elektrischer Impulse gestärkt bzw. dem Patienten vermittelt, wie der Einsatz der Beckenbodenmuskulatur bewusster geschehen kann (Belastungsinkontinenz).
Bei der Behandlung von Urgeinkontinenz wird die Elektrostimulation dagegen für eine dämpfende Wirkung genutzt.
Durch unterschiedliche Stimulationsimpulse sowie zwei voneinander unabhängige Kanäle ist es möglich, zwei Therapieanwendungen gleichzeitig in einer Sitzung zu behandeln.
Diese eher passive Form der Inkontinenztherapie eignet sich besonders für Patienten, denen eine aktivere Therapieform nicht möglich ist bzw. diese ablehnen.
Mögliche Indikationen:
- Belastungsinkontinenz II°
- Urgeinkontinenz
- Gemischte Belastungs-/Urgeinkontinenz
- Neurogene Blasenentleerungsstörung
- Stuhlinkontinenz etc.
Weiteres entnehmen Sie bitte den verschiedenen Inkontinenz-Broschüren,
die Sie als PDF-File aufrufen können (siehe Downloads).
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Intravesikale Elektrostimulation
Eine minimalinvasive, einfache Methode zur Verbesserung der Blasensensorik |

Indikationen:
- hypoaktive/hypotone Blase
- hypo-/akontraktiler Detrusor
- hyposensitiver Detrusor
- atone Blase
Durch die IVES werden die für die Auslösung des normalen Miktionsreflexes
verantwortlichen Mechanorezeptoren der Blasenwand und damit die Afferenzen vom A-Delta-Typ direkt aktiviert.
Dies führt zu einer zentralen Bahnung des Miktionsreflexes. Die wiederholte Aktivierung des Reflexes
verbessert seinen Ablauf.
Die Technik der IVES ist einfach. Patienten, die es gewöhnt sind sich selbst
zu katheterisieren, können die Therapie nach fachlicher Einweisung auch alleine zu Hause durchführen.
Weiteres entnehmen Sie bitte der Broschüre Intravesikale Elektrostimulation,
die Sie als PDF-File aufrufen können (siehe Downloads).
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